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PROBENNAHME, ANALYSE und GRENZWERTE

Aggressive Brandgase sind hauptsächlich HCI-Brandgase, also PVC-Abbrand. PVC ist vorwiegend in Kabelisolierungen, Handläufen, Verpackungsmaterial, etc. enthalten.
Beaufschlagungen findet man bevorzugt an kalten Stellen, wo der Rauch kondensiert, oder aber auch im sogenannten Windschatten von Bauteilen (bei Durchbrüchen, Unterzügen, Stürzen, Ecken, …).
Die übliche Vorgangsweise ist, dass entweder der beauftragte Sanierungspartner, oder der Sachverständige der Versicherung entsprechende Untersuchungen anstellt, oder veranlasst, und zwar:
Wischproben nach Ermessen oder "im Raster" an Anlagen- und        Gebäudeteilen
 
Grenzwerte an Bauteilen:           < 10 Microgramm Cl/cm²
Grenzwerte im Anlagenbereich:   <6-8 Microgramm Cl/cm²
 
Bohrproben bei Stahlbeton- und Spannbetonbauteilen
 
Grenzwerte bei Stahlbeton:        0,4 % Cl vom Zementgewicht
Grenzwerte bei Spannbeton:      0,2 % Cl vom Zementgewicht
(jeweils im Bereich der Bewehrung)
 
 
Anhand der Probenergebnisse werden die spezifischen Sanierungsschritte und
-verfahren festgelegt.
Nach Abschluss der Arbeiten wird der Sanierungserfolg überprüft. Dabei dürfen die o.a. Grenzwerte nicht überschritten werden.